Um einen sicheren Datenaustausch zwischen Mitarbeitern und externen Partnern zu gewährleisten und sich vor Datendiebstahl zu schützen, setzt die Stadt Wien ab sofort auf einen Cloud Storage-Dienst des österreichischen IT-Infrastruktur- und Rechenzentrumsdienstleisters Huemer Group plavix drug.

Ob Privatperson, Unternehmen oder staatliche Einrichtungen wie zuletzt der Deutsche Bundestag – vor Cyber-Angriffen ist niemand gefeit. Die Folgen solcher Angriffe sind meist verheerend für die Betroffenen. Kriminelle sind perfekt organisiert und verfügen über internationale Netzwerke, die denen von Geheimdienstbehörden in nichts mehr nachstehen. Sensible Daten laufen Gefahr in die Öffentlichkeit oder die Hände von Individuen zu gelangen, denen Mitarbeiter/innen und Verantwortliche ausgesetzt sind, sie zum direkten Opfer von Erpressung machen und in Folge oft selbst in kriminelle Aktivitäten verwickeln. Dabei klingen die aufgestellten Fallen harmlos und wunderbar einfach. Soziale Portale die den Schein von Privatsphäre vermitteln, aber unmittelbar jedes private Detail offenbaren, Dropbox zur simplen Synchronisation und Weitergabe von Daten, aber auch gratis Email machen sensible Daten zugänglich und auswertbar, lassen Verhaltensmuster erkennen und können nicht nur das private Leben von Menschen und deren berufliche Karriere zerstören, sondern auch Organisationen massiv schädigen. Aus diesem Grund hat die MA14 der Stadt Wien 2014 einen Evaluierungsprozess für ein Tool gestartet, das den sicheren Datenaustausch und sicheres Filesharing für Mitarbeiter/innen und externe Partner/innen gewährleistet.

Die Basis dafür bildete ein umfangreicher Kriterienkatalog für ein Collaboration-Tool als grundlegenden Bestandteil für die Zusammenarbeit in der Stadt Wien und ihren externen Partnern/innen. Standortübergreifende Teamarbeit, sowie unternehmensübergreifenden Austausch mit der Sicherheit, dass die Daten dabei Österreich nicht verlassen und vor unbefugtem Zugriff geschützt werden, waren dabei weitere Grundvoraussetzungen. Key-Kriterien dafür waren, dass Daten verlässlich zwischen mobilen und stationären Endgeräten, Servern oder anderen Benutzern/innen synchronisiert werden können und Active Directory (AD) Integration gewährleistet ist. Eine wichtige Anforderung war darüber hinaus die Flexibilität in der Administration des Tools und die Möglichkeit der Wahl, ob die Kommunikationspartner nur einen lesenden Zugriff erhalten, Dateien und Verzeichnisse verändern oder neu anlegen dürfen und die Zugriffe mit Passwort abgesichert sind, zeitlich limitiert oder wieder verhindert werden können. Mit anderen Worten: Das Tool muss dem Kunden angepasst werden können und nicht umgekehrt. Last but not least galt es darüber hinaus auch sämtliche Kriterien für den sicheren Zugriff auf die Plattform aus unterschiedlichsten Gesichtspunkten zu erfüllen und sicherzustellen, dass die bestehenden Client-Plattformen und Daten /Speicherbereiche unterstützt werden.

Mit Jahresende 2014 ist die Entscheidung gefallen, dass man der HDC (Huemer Data Center Ges.m.b.H) mit dem Produkt hBOX das Vertrauen schenkt und gemeinsam eine Test- und Pilotphase durchführt, um die Anforderungen zu testen. Nikolaus Reisel fasst stellvertretend für das gesamte Projektteam die Unternehmung zusammen:

„Dabei konnte die HDC mit der hBOX durch ihr breites Feature-Set alle Anforderungen erfüllen und hat sich während der Test- und Pilotphase auch als schlagkräftiger Partner mit einem hohen Grad an Dienstleistungs-Know how bewiesen.“

Im Juli 2015 wurde dann der Auftrag für den Produktivbetrieb erteilt und mittlerweile zeigen auch andere Institutionen aus dem öffentlichen Bereich an der Lösung großes Interesse. „Wir sind sehr froh mit der HDC (Huemer Data Center Ges t1np9yu.m.b.H) einen verlässlichen Partner gefunden zu haben, und freuen uns auf weitere erfolgreiche Zusammenarbeit innerhalb der Stadt Wien“, betont Nikolaus Reisel, verantwortlich für ICT Technical Architecture bei der Stadt Wien.